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Briefe an einen jungen Prinzen von einem alten Manne : in zweenen Bänden / aus dem Schwedischen übersetzet von J.D. Reichenbach.
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an einen gefetztem Prinzen.

vermeynet er, sein eigenes und des Landes Beste zubesorgen, da er eigentlich und allein anderer beson-dere Absichten befördert; denn die, welche mit Ihmumgehen, sind schlau genug, ihr Vorhaben mit derFarbe der Treue und mit dem Scheine einer voll-kommenen Ergebenheit, zu übertünchen. Allein,Sie verschweigen die ewigsteheude Wahrheit, daßein Land niemals ohne Parteyen seyn könne, insofern der Herr, der das Land regieret, nicht selbst»»parteyisch ist.

Die Einigkeit, gnädiger und theurer Herr!machet die Arbeit angenehm, und die gesammte Handwidersteht aller drohenden Gefahr.

Eine Biene sanfete cinsmals langst auf einenAmeishaufen zu und redete, unter gestillter Fahrt,eine mit einer gewaltigen Bürde beschafftigke Amei-se, also an: Höre, du kriechender Wurm! Wieplagest du dich, und laßt es dir so sauer werden?Nimm eine leichtere Last, du bedarfst ja zu deinen;kleinen Haufe nicht so große Strauche: Siehe aufuns andere und lerne! Ein jeder von uns besitzt einVorrathshaus; und wenn die Menge unsere Nah-rung zu sehr verringert, so treiben wir diejenigen weg,welche uns im Wege sind; wir tödten die, welcheuns gedienet haben und schaffen uns nach Noth-durft, eben so leicht und mit eben so wenigen Um-ständen neue Bediente, als ein türkischer KaiserU.TH. K ftme