XXXI
Neuer Vorbericht.
risn rlagranäeur äu lujer, 8cgue lssziensees aulli dien, gueleeexprezsioiis"^uel'on ^voir. sonttourakalr extraorälnaires: enssn gue lerour eliäigns"ä'one plums auill tavance 8c uuill cksrmsnte gue seile äe iVIr. üe^er'. Vnilr en"peu äe mors mon senrimcnt, gue vous m'ave8 äsmanäe für cerre mutiere."Der Raths-Herr und Baumeister Wagner selbst, an den dieses geschrieben war,laßt sich in einem Briefe a» den Herrn von Besser über das unvergleichlich schö-ne Gedichte, so er den verkleideten Lnpido nennt, solcher gestalt vernehmen:Es hat der Herr Verfasser nunmehr erwiesen, daß, wie er in trauriger und heroi-"scher; also auch i» der verliebten und galanten Poesie gantz vollkommen sy, und"wenige, wo nicht gar niemand, dißfalls seines gleichen habe. Diß ist meine"aufrichtige und ungcheuchelte Meinung. * Nur wünsche ich, daß das vortress"liche Merck vom Leben und ?ode des theuren Churfürsten und unvergleichlichen"Helden, stattlichen und schnellen Fortgang haben, folglich der begierigen Welt"bald vor Augen kommen möge." Der Freyherr von Lanitz schrieb ebenfalls ausHamburg an unsern Verfasser über sein Tantz-und Sing-Spiel Flora genannt:
^'a^receü la piece träte a l'lionneur äeklore, 8c etanr aml 8c tervireur äs"I'aureur, comme je le tul8, je l'a^ leüe avec tour le plaiür imaglnable. ^se"tuis slleure, gue 6 la (lour commengoir aprenäregoüt a cez sorres äs re-"yreiencacionr, la vllle äe Lerllri en äevienäroir plus recommenäable, gu'el-"le ne l'esi äeju par la ütuarion 8c y»rle8 süperbes dariments. ?elr. äe
bedient sich in seiner Frantzösischen Monat-Schrifft, worinn er das damahligeBeylager Sr. jetzigen Königl.Majest.von Preussen erzehlet, bey Gelegenheit desdabey aufgeführten Singspieles, benannt, Sieg der Schönheit über die Melden,folgender Ausdruckung : * * „l.es ver5 ecoienr en IrnZue allemanäe, öc con ve-"noient purüiitemenc bien ausujer, parriculieremenra sause äurapporr gu'il"^ avoir encre les csraLleres äez ^Äeurz 8c les persounages gu'ils represen-"roir. On peur ajoürer, gue czuo^ue l'on parlvir roujours äe I'amour 8c äe la"Lesure, on ^ rrouvoic roujours äe la äitkerence, guanä on les repretenroic"äans ls perlonne ä'un Dien äe la Ouerre, äans celleä'un Dien äelslVler, 8c"äanz celle ä'un Oieu äe ls 8agelle, gul psrleurs carahteres äiikerens, suxguels"on s'etoir torr toigneutemenr arracke, renäoicnc suss I'amonr 8c les etkers"rous äükerents." Als auch unser Verfasser im Iabr 1720. die sinnreiche Schertz-Gedichte.aufVerlangen seiner gnädigsten Chursürstin,über die Ihrem Gemahl zuEhren von ihr angestellte Wirchschafft *** verfertiget, und ihre Frau Mutter inHanover solche gelesen hatte, fand sie so viel Vergnügen daran, daß sie solche nichtnur übermahl der verwittibten Hertzogin von Orleans zuschickte, welche für dieBcsscrisihe Poesie so viel Hochachtung bezeugte ; sondern sie schrieb auch an denHerrn von Leibnitz, der übermahl um dieselbe Zeit in Berlin war, und eine Be-schreibung des gantzen Festes nach Hanover gesandt hatte, nachstehende Zeilen:
^etrouveles versäe lVIr. 6e//e»- Lämirables, ^u'llasairpour la Wirthsthafft"äe ma sille. <l'esi un llils Lite 8c äes penlees tres jolies, 8c ä'une jutle 8c vive"
* Diese Meinung ist um so rühmlicher fürunsernDerfasser,als derBaumeistcrwanncrei» gründlicher Critick-und Sprach-Verstän-digcr war. Dieses ist nicht nuraus seiner vor-hin angezogene» Übersetzung cinEnglischenDichters zu erweisen, sondern auch durch sei-ne voUstandigeErklarung über des Bare lastSatyrieon, wozu er eine erstaunende Mengegelehrter Anmerckungen geschrieben hinter-
lassen hat, welche nunmehr einer seiner An-verwandten zu Leipzig, Herr Lbrift. Gottl.Jochen, ietziqer ordentlicher Lehrer der Ge-schichte daselbst besitzt.
** Im m-rcuce -aUnr vom Jahre 1707.im May ?.28.
*** Sie stehen im U- Theile dieser neuenAusgabe, Bl. 728.
»imssj-