I.XXVH
Lebens-Beschreibung.
In seinem vorigen Wapen führte er sonst drey Hcrhen, solchewa-ren in der einen Abzeichnung des neuen Wapen-Schilds beybehalten.Der Herr von Danckelmann aber, der ihm den Aufsah des Adels-Briefs vorher zuschickte und dabey eigenhändig glückwünschte, riechihm, die Hcrhen wegzulassen, und dem andern Entwurfs gemäß Wel-cher auch, wie hierunten in dem Auszug des Adels-Briefs zu ersehen,erwehlt ward, das Einhorn aus seinem mütterlichen Wapen vorzu-ziehen. Er hatte bisher als Magdeburgischer Negierungs - Rath5<vo. Thaler Besoldung gezogen, diese ward ihm nun mit einer Zulage
„kennen für uns und unsre Nachkom- ragen und sir-xiogariven jedermanns"„men mit diesem offenen Brief und thun glich zu erkennen gegeben, daß wir also"„kund iedermänniglich. Gleich wie wir auch denselben nunmehr in den Adelt-"„für den bisherigen Hof-und Legations- chen Stand, dessen er sich durch viele"„auch Magdeburgischen Regierungs- rechtschaffene Hertzhafte und einem ie-"„Rath und unsern nunmehrigen klar- den Tugend - und Ehr- liebenden Ge-"„rro äen Leremanisz und lnrroäu- mülhe wohlanständige aklinnes Mehr",,Lksur äes ^mdallatleurs , Johann als würdig gemacht, zu versehen, anä-"„Besser, seit der Zeit, daß derselbe an digst resolvirt und gut gefunden. Aller-"„unsers höchstfcligcn Herrn Vaters Massen wir dann solchem nach, mit"„Gnaden, glorwürdigsten Andenckens, wohlbedachten Muth, guten Rath und"„Hofe, in Diensten gewesen, wegen der rechte» Wissen aus Chur und Landes-"„au ihm verspürten sonderbaren Ge- Fürstl. souverainer Macht und Ge-"„lehrsamkcit, Geschicklichkeit, Sitten, walt vorerwehntcn unfern iVlstcre äez"„vernünfftigen Lcimpurcemeiw», und lleremoniez Und Imrvllukkeur ller"„in den allgemeinen Welt- Sachen er- ^mballacleurs, Johann Bessern, die"ir „langten Wissenschafft, auch bey dem besondre Gnade gethan, und ihn samt"„von höchsterwchntcs unsers Herrn allen seinen ehlichen Leibes Erben und"„Vaters Gnaden ihme hiebcvor aufge- derselben Erbens-Erben in absteigen-"„tragenen Ministerio an dem Königl. der Linie mann - und weiblichen Ge-"„Engl. Hofe und in andern geheimen fchlechts, und unter denselben abson-"„und wichtigen Commißionen erwiese- derlich gedachten Besser» ehlich-er-"„nen Treue, llexreritser und Eifer vor zielte Tochter, Sophie Charlotte Best"„das lr>rer<-llL und pereminenn unsers stein, welche von mütterlicher Seiten"„Churfürst!. Hauses, jedesmahl eine aus dem alten und berühmten Ge-"„sonderbare gnädigste elllme und Zu- schlechte der Kühleweins in Sachsen,"„neigung getragen, selbige auch, durch gebohren ist, in den Stand und Grad"„die bey itzo eingenommener Erbhul- des AdelS, gleich andern unsern recht-"„bigung in diesem unsern souverainen edelgebohrnen Stiffcs- und Ritter-"„Hertzogthum Preussen ihm conferirte mäßigen Lehn-und Turnirs - Genossen"„vorberührte ckarge unsers Ceremo- erheben, dazu gewürdiget, und gea-"»nien-Meisters und innoäuÄeurs äes best, und ihn und sie der Schaar, Ge-"„4mbaL<leue-5, auch selbiger Bedie- mem-und Gestllschafftdes Adels bey-"„nung in seiner Person zugelegte avan. gefüger, zugesellet, und gleich geachtet"
von