Band 
Erster Theil.
Seite
LXXVIII
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L.XXVIH

Lebens-Beschreibung.

von zweyhundert vermehrt, und nebst demHoftaths-Titel der Rangdes jüngsten geheimen Raths, wegen seiner Ceremonien - Meister-Stelle, vermöge des hierüber ergangcnen Churfürstlichen Befehls,zugeleget.

Im Sommer gieng er mit dem Churfürsten zu Felde in die Nie-derlande, und ward aus dem Hauptquartier zu Rietten,als Churfl.Hof-und Legations-Rath an Se. Churfl. Gnaden den Bischoff zuLüktich abgeschickt, währenden Feld-Zug über, den Briefwechsel zwi-schen beyden Höfen und ein gutes Vernehmen zu unterhalten; ver-mittelst des Bischoffs, von den feindlichen Bewegungen Nachrichteinzuziehen; was er davon in Erfahrung gebracht, durch reutende

„haben, ebener gestalt und also, als ob„sie von ihren vier Ahnen Vater-und„mütterlichen Geschlechts recht, Edel-„gebohrene Stifft-und Rittermaßige„Lehn-und Tucnir-genossene Leute wa-«ren. Zu dessen mehrerer Gezeugnisi„und immerwährendem Andrucken, Ha-uben wir ihme unserm Ceremonien-„Meister und InrroäoÄeur äen„bLssscleur,,seiner Tochter und sämmt-„lichen AdelichenLeibes-Erben, mann-„und weiblichen Geschlechts das hier-nach beschriebene Wapen und Kleinod„verliehen. Nemlich einen in zwey un-terschiedene neben einander stehende„Felder abgetheilten Schild, in bes-ten erstes Feld zur rechten Hand, wir,„zum immerwährenden Abzeichen, daß„ermeldter Besser die Ehre und dastuMe solchen Adels von uns erlanget,„und zuerst in seine Familie gebracht,„unfern rothen Chur-Adler mit einem„über desselben Haupt stehenden gülde-nen Sterne; indaszweire Feld aber,„dessen Grund blau oder Lasur-Farbe,„ein weisses aufwerls springendes und„mit dem Kopfe zur lincken Hand ge-kehrtes Einhorn, welches des uhral-„len Adelichen Geschlechts der von Ein-„horn, aus welchem vorgedachter Besi-„scr, seiner Mutter wegen, feine An-

kunfftherführet, angebohrnes Wapen"ist, setzen lassen. Die Helmdecke roth"und Silber, über dem Schilde aber ei-"nen mit einer güldnen Krone gezierten"übergüldeten Helm, undaufbesagter"Krone zwey rothe zur rechten und lin-"cken ausgebreitete Flügel,und zwischen"denselben ein mit den beyden Vorder-"füssen und halben Leib nach der lincken"Seiten springendes weisses Einhorn,"allermassen solches mit 5 inen Farben"hierbey eigentlich gemahlt und ausge-"strichen ist. s Dessen dann unser ge-"dachter Ceremonien-Meister sich ge-«brauchen und bedienen mögen und sol-"lenrc.rc. Damit auch mehrgedachter"Ceremonien - Meister Besser unsre«Churfl. Hulde und Gnade, womit wir"ihm zugethan, desto mehr verspüren"mögen, haben wir ihm noch ferner die"besondre Gnade gethan, daß sie, ihre"ehliche Leibes-Eeben rc rc gegen uns"und unsre Nachkommen und sonst ie-"dermänniglich, was Würden, Stands«und Wesens die seyn,in allen ihren Re-"den, Schafften, Urteln, Jnnsiegcln,«Briefschafften, Handlungen und Ge-«schäffren, nichts ausgenommen, mit"dem Zusatz von sich nennen, und zum"Unterscheid der andern, so etwa den"Nahmen Besser führen, dieser unserer"

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