Lebens-Beschreibung. i^xxix
Bothen ins Lager zu berichten; sonderlich aber den Bischoff dahin zubewegen, daß er sein Volck mit den Brandenburgern vereinigen mö-ge. Als er sich so wohl bey dem Bischoffe, wie bey dem Dechantendaselbst, in besondre Gunst gesetzt, folglich nach seines Herrn Wunschalles glücklich ausgerichtet hatte, gieng er im Winter-Monat nachCleve, dem Churfürsten mündlichen Bericht zu ertheilen, und reiferevon dar mit dem Schlüsse des Jahrs wieder nach Berlin zckücke.
„Gnade in ihrer Familie absonderlich„gebrauchen, ihnen auch solcher Titel«und Zusatz gegeben und von männi-„glich in allen und »eben Handlungen,„geist - und weltlichen Aemtern, ge-kannt, geschrieben und geehrt werden„sollen. Verleihen und geben demnach„allesobigere, wollen auch, daß unser„offtgcsagter Hof - Rath, Ceremonien-Meister UNd IntroäaÄkur äe; Am-„bsllsäeurz Johann von Besser rc. rc.
„Gebieten daraufallen und jeden un-sern Herrn,daß sie mehrberührten von„Besser und dessen Tochter Sophia„Charkotta von Besser, ihre ehliche Lei-,bes-Erbenrc.rc. hinfüro, wie obsteht,.bey solchem unsern aus habender,Chur-und Landes - Fürstl. höchsten.Macht, Vollkommenheit und Gewalt,.ihnen verliehene und allhier ausge-drückte Gaben, Gnaden, Adel. Rech-nen, Gerechtigkeiten, Prärogativen,.Benestcien, Freyheiten,gezierter: Adel:,Wapen und Kleinod, auch Nahmen,.unsertwegen schützen und handha-ben rc. als lieb einem jeden ist, unsre
Ungnade und schwere Straffe und da-"zu die Pön von zweytausend Gulden"Ungarisch zu vermeiden, die ein jeder"halb unserer Renth-Cammer, und die"andre Helffte unserm Ceremonien-"Meister rc.rc. ZuUrkund dessen, haben"wir diesen Brief mit eignen Handen"unterschriebe», und unser Majestät-"Siegel darunter hangen lassen. So"geben und geschehn auf unserm Rest-"dentz-Schlosse zu Königsberg, am Ta-"ge der eingenommenen souverainen"Erbhu!digung,war der 14. (24.) May,"nach Christi unsers Seligmachers Ge-"burt im Eintausend, Sechshundert"undNeuiitzigsten Jahre,,
Friedrich
Eberhard Danckelmann.
s Der Berlinische Rector zu Cöln ander Spree, Johann Bödicker, hat in ei-nem Lateinischen Glückwunsch-Gedich-te, so er dem Neugeadelten zu Ehren imJahre 1691. drucken lassen,das ertheil-te Wapen sehr sinnreich folgender Mas-sen erklärt:
karr Llypei rubrL Fovis allre llexcra superbir,yrseties Lrenno, gal äeäit illa, lläsln.Aurea ÜsIIs lliaul yrlmo tulgore coruscar:Lellerisäum tu novs üella äomus.
Ipls balls scuri niveo llgnara merallo,
(juoä niveO5 more;, canäiäa ksLtg, aorsr.^Irera psr; prsekerc inliAnia msrrls svlra,srgearsto munoceiore alter,dlsm vlrcu» saimo relläer, llsc verrlce robnr;Virgiaeo Lnsrirum xeöius smvre caler.
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