k.xxxv
Lebens-Beschreibung.
Erst spürte DÜN und Drix und WinDau deine Gaben:Die Pregel gieng erfreut, als dich dein Fleiß erhaben:
Das grosse Königsberg rühmt sich noch ieht davon,
Und Fama schrieb dich an auf Leipzigs -Helikon.
Der Sitten -Höflichkeit gab deiner Kunst Geschicke,Geschicklichkeit und Kunst erwarb dir Gunst und Glücke:
Du bist am Brennus-Hof ein Welk-erfahrner Mann,
Und zeigest auch dabey, was Teutschland richten kan.
Der Sitten Meisterin, Paris, weiß dich zu nennen,
Dich muss o Cvneas, die Temse lernen kennen,
Es wunderte sich dein das reiche Britten-Land,
Dahin dich unser-Held von Brandenburg gesandt.
Wie mag dein Ehren-Lob durch ichtwas mehr erschallen,
Als daß du kanst dem -Hof von Brandenburg gefallen?
Den Friedrich Rath ernennt, der Fürsten Zier und Licht,Derselb ist wohl kein Mys-und Megarcnser nicht.
So raffe dich zu -Häuf, und strecke deine KräffteZu deines Fürsten Dienst, und treibe sein Geschäffte!
Schenck unserm Vaterland, aus Liebe diß dein Leid lDu hast zu solcher Traur und Wehmuth keine Zeit.
Greif deine Leyer an, und fahre fort im Singen,
Des grossen Brennus Lob der Nachwelt vorzubringen,
Wie Teutschland von dir hofft! * Erweis auch da die Krafft,Wie ein belebter Vers der Tugend Leben schafft.
Wo würd Ulyssens Witz, Achillens grosses -Hertze,
Wo würde Roms sein Ernst, der Griechen ihre SchertzeUnd alles andre seyn? Es machts der Tichter Fleiß,
Daß man von alter Zeit und alten Dingen weiß.
Dann trag auch deiner Frau ein Ehrenmahl zusammen,Beschreib aus ihrer Lieb ein Bild der keuschen Flammen!
* Dieses zielet aufdas grosse Lob-Ge- aber wegen vielerlei) Verhmdernisse,dicht Chur-Fürst Friedrich Wilhelms, nachmahls nicht gantz zu Stande ge-welches, nach dessen Tode, von dem bracht worden.
Herrn von Besser war angefangen,
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Sprich