Band 
Erster Theil.
Seite
XCIII
JPEG-Download
 

chss

»iüs»

skNW

>Aklt

ttejh

ch'k!-

!Higc

Mck

-ab»

>HA^

ckß

M8

MsE

aiung!

emild!

MßrUkkMniMGultdstchitchs-klAa»AS'>z a»dlt

S

Lebens-Beschreibung. xon

Sem vormahliger Gönner, der Herr von Danckelmann, welcher da-mahls von dem Könige nach Berlin war beruffen worden, riech ihmwohlmeinend, gedachte Schlifft in demüthigern Ausdrückungen auf-zusetzen. Als aber unser Verfasser, dem ungeacht, solche nach seinemersten Entwurff übergab, und Jhro Königl. Mast kaum einige Zeilendarinne durchgelcsen hatten, warffen sie dieselbe mit höchstem Mißfal-len in das Canün-Feuer, und waren nachher durch alle Vorbittcn desHerrn von Danckelmann, von Printzen, von Grumkau und andrerGrossen des Hofes, zu keiner Aenderung mehr zu bewegen. Der sei-nes Diensts entlassene schaffte daher gleich Pferd und Wagen ab,undzog sich so viel möglich in die Enge. Seine Frau Tochter hingegengierig mit ihrem Manne aufseine Güter nach Preussen. Der Rußi-sche Gesandte, Herr von Gallowskin, suchte zwar, auf Befehl seinesHofes, den Herrn von Besser, so fort dahin zu bewegen, daß er inCzarische Dienste treten, und gegen baare vorher in Berlin zu empfan-gende Bezahlung, seine sämmtliche Bibliotheck mit nach Petersburgbringen möchte; dieser aber konte sich in seinem sechzigsten Jahre, zueiner so weiten Reise, zumahl wegen Unkundigkeit der RußifchenSprache, nicht so gleich entschliessen. Nach der Hand ward ihmauch durch den Baron Görtz und den geheimen Rath von BassewitzHofnung zu Schwedischen oder Hollsteinischen Diensten gegeben,undder nachmahlige geheime Rath Graf von Dehn an dem Braun-schweigischen Hofe hatte die Absicht, ihn zuin Vorsteher der wieder-aufzurichtenden Hochfürstl. Ritter-Academie in Wolffenbüttel zumachen. Des Herrn von Bessers Neigung aber gieng mehr anden Wienerischen Hof, wo er durch seine Ceremonien-Wisscnschafftin mehrere Betrachtung zu kommen verhoffte, und zu dem Ende seineLob-Schriffc in Versen, im r^Sten Jahr, auf den Printz Eugen zuverfertigen anfieng. Dannoch gerieth alles dieses zuletzt ins Stecken,und unser Verfasser in Zeit von zwey bis drey Jahren, immer tieffer inSchulden, ungeacht ihm sein Schwieger-Sohn mit Vorstreckungbaaren Geldes reichlich beygestanden hatte.

Dieses, nebst mancherley andern ihm zugestoßenen sehr empfind-lichen Verdrießlichkeiten, machte ihm zuletzt den allzugrossen Unter-schied