Band 
Erster Theil.
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zo Staats - und Lob - Schafften.

In stetiger Gefahr von Kindheit an gewiegt,

Und ihm des Zepters Hefft zertrümmert zugefügt.

Ein Schiffer kan sich mehr bey leckem Schiffe zeigen.

Wir sahen ihn getrost den wüsten Thron besteigen,

Und, als von dieser Höh er sich wohl umgeschaut,

Wuchs ihm zugleich der Muth beym Schauren seiner Haut.Die edle Tapferkeit, die erst und gröste Tugend,

Der Helden Nenncbahn, das Merck der frischen Jugend,Der Brennen Eigenthum, war gleich sein Zeitvertreib.

Sein kriegerisches Hertz, sein wohlgesehter Leib,

Sein Anschn im Gesicht, sein Feuer in Geberden,

Die wölken allgemach in ihm zu mächtig werden,

Und brachen überall mit vollen Krassem aus:

Wie, wenn ein junger Löw, in seiner Holen GraußDie starcken Zähne spürt, und die gewachsne Klauen,

Das Lager denn verkäst, und Feld und Wald zum Grauen,Durch gantze Wüsten streifft, und da des Muthes voll,

Den Thieren, über die er König werden soll,

Auch seine Konigs-Macht begierig sucht zu weisen;

So lachzete der Held, gewöhnt an Stahl und Eisen,

Der in der grösten Glut des Krieges war gezeugt,

Den mit der Mutter-Milch theils Schwefel-Dampff gesäugt,Nun der Carthaunen Blitz auf seinen Feind zu Wessen,

Die ihm bey der Geburt für Fackeln brennen müssen.

Er suchte Sturm und Streit; und selbst des Krieges Bild,Die vorbcliebte Jagt, da man das schnelle WildMit Hurtigkeit ereilt, das freche siandhafft falletDem schlauen mit Bedacht und Gegenräncken stellet,

Die ihn bisher bemüht, gehärtet und geübt,

Gab nun zu lauen Schweiß, so sehr er sie geliebt,

Bey dieser Brünstigkeit den Feuer-Geist zu kühlen:

Die Menschen sollen iht desselben Starckc fühlen.

Europens grösser Theil war in den Krieg vermischt:

Viel hatten fremdes Land im Trüben aufgefischt;

Und