Band 
Erster Theil.
Seite
68
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68 Sraats - und Lob - Schafften.

Sein Volck befindet sich, wohin wir uns nur wenden,

In Ungarn, an dem Po, in Braband, an dem Rhein.

Auf Barfuß lst der Sieg Salankamems bestanden;

Auf Flemming bauet man, so offc er sich bewegt;

Und unser Marckgraff Carl hat in der Schlacht bey LüNdMEin rechtes Meister-Stück noch kürhlich abgelegt.

Dermaßen glückt es auch in'anderer) Geschafften.

Was Mühe kostete Hannovers Chur-Hut nicht?

Die Mißgunst widerstund aus allen ihren Kräften;

Doch schämet sie sich iht, verwirrt in ihr Gesicht.

Der Churfürst Ernst AUgUst schwingt, von des Reiches wegen,Desselben Haupt-Panier/ bey welchem er sich schützt:

Und Friedrich rühmet es, als einen grossen Segen,

Daß er des Vaters Thron so krafftig unterstützt.

Als auch vor einer Zeit, und neulich noch im Norden,

Sich eine neue Glut von weitem sehen ließ;

Halff Friedrich ebenfals, daß sie gedämpfet worden,

Wie heftig auch der Feind hier in die Funckcn blicß.

Der rüstige von Fuchs/ gleich unsern Generalen-Siegt hier mit seinem Rath, wie jene mit dem Schwerdt:

Er schliesset hcilsamlich nunmehr zu dreyen malen *

Den Dänischen Vergleich, so wie man es begehrt.

Wie kan es besser gehn im Staat und in den Waffen?

Es gehet unserseits an allen Orten wohl.

Gelingrs den Freunden nicht, mit wem hat Man zu schaffen?

Wer schreibt dem Höchsten vor, wie er uns helffen soll?

Wir halten treu und fest bey unsern Bunds-Genossen. * *

Ein Narh-Schluß gilt auch nicht, nach dem, daß er gelingt:

Er gilt, nach dem er wohl und übel ist beschlossen;

Vielleicht geschieht es noch, daß er uns Früchte bringt.

* Das erste mahl in der Hamlmrg'sihen, das andere in der Holsteinischen,

und das dritte mal in der neulichen Ratzeburgischen Sache.

* * Neumapr von der Neutralität ?. z->7.

Wir