Band 
Erster Theil.
Seite
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Staats - und Lob - Schrifften.

Über den VerfasserDes an die Preußischen Stände überschattnLob-Gedrchts

Herrn Eberhards von Danckelmann.

wohlgcschres Lob, berühmter Danckelmann,

^^Sieht zwar ein Leder itzt mit ArgusMugen an,

Doch wird man nichts darinn als nur die Wahrheit finden;

Der Dichter läst von Dir auch noch die Helffte schwinden.

Er bricht bald hier bald dar manch schönen Einfall ab,

Den ihm Apollo selbst zu diesem Wercke gab.

Wiewohl man muß nur so von grossen Leuten schreiben,

Die Tugend selber will nur in der Mitte bleiben.

Ihr Lob darff anders nicht als kurh gefastet seyn,

Der Nest. fällt von sich selbst dem klugen Leser ein.

Wer aber schreibet denn so wohlgesetzte Sachen?

Der, ausser welchem sie kan keiner besser machen.

^ ^

Ein andersAn den VerfasserBey eben dieser Gelegenheit.

^Ann Poeten nur um Gunst^Untermengen Wahr mit Lügen,

' Alsdann ist es keine Kunst,

Wann die Vers sich artig fügen,

Deren Ruhm nicht länger bleibt,

Als ein Thon der leeren Fässer;

Aber wer die Wahrheit schreibtUnd doch zierlich, das ist besser.

Königs«