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Johann Christoph Stockhausens Sammlung vermischter Briefe
Entstehung
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Vorrede.

Racine immer Racine bleibt, auch da,wo er als ein zärtlicher Vater redet;und es sind in diesen paar Briefen ver^schiedene Erinnerungen, diejungenLeu-ten überhaupt nützlich seyn können.Wer den Fleschier nur einigermaßen ausseinen Reden kennet, dem wird es liebseyn, daß auch von ihm einige Briefeerscheinen, die das Herz dieses großenMannes kenntlich machen. Die Be-schreibung von Tibur ist ein so schönesGemählde, daß ich nicht habe unter-lassen können, es mit einzurücken. Diegelehrten Briefe des BeUegarde, diemoralischen des Vaumourier, und diekleine Geschichte von der Mahlerey,werden in dieser Sammlung vermuth-lich nicht ungelegen kommen. Belle-garde war ein Mann, der viel Witzund eine große Verehrung gegen die Al-ten hatte, und man kann aus seinemBeyspiele nicht genüg lernen, die Alten

hochzuschätzen: Die Briefe des Vau-

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