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Unterredungen, Monologen, Phantasien eines Weltbürgers über die französischen und helvetischen Staatsumwälzungen
Entstehung
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E. Ich glaube nicht. Allein ich kann michnicht entbrcchen, wenigstens ihre Macht undihre Dauer zu bewundern.

A. Und sie schließen daraus?

B. Eine einige faktische Wahrheit: nemlich,daß man Nationen wie einzelne Menschennicht anders über den, von der Natur vo»geschriebenen gewöhnlichen Zeitpunkt hinausleben machen könne, als indem man sie hin-dert zu leben, das ist, indem man zu ge-schwind den tzebenstrieb, der ihnen geschenktworden ist, abnuzt.

A. Allein wenn man sucht, unaufhörlich die-sen LebenSkrieb, wie daö heilige vestalischeFeuer, zu unterhalten?

B. Daran thut man fürtreflich.

A. Wenn man ihn an der Fakel des Genieswieder anzündet? . . . .

B. Noch bester.

A. Wenn man ihn durch alle Arten von Enthu-siasmus erhöht?

B. Ach, dann lauft man Gefahr, ihn abzu-nuzen und auszulöschen.

A.