B. Oder, wenn ich darein gerathen wäre,so würde, ohne Zweifel, wie bey Ihnen, dieReue nicht lange ausgeblieben seyn.
A. Sehr mitleidswürdig ist der Zustand desMenschen, wenn er nur seiner Unwissenheit,das wenige Glük, deße« er empfänglich ist,zu danken hat.
B Ich glaube, Sie verstehen den wahrenSinn einer der sinnreichsten Fabeln deö Al-terthums unrecht. Um auf WissenschaftAnspruch zu machen, giebtS doch eine Men-ge Dinge, die man glüklich ist, zu wissen,und die man vielleicht besser, auf eine znunserm Gebrauch paßendere Art weiß, wennman weder den Hochmuth, noch den Ehrgeizhat, ihre Theorie zu besizen.
A. Sie behaupten also, die Menschen wißenalles nicht, was sie wißen wollen, und ver-stehen nur das gut, was sie nicht zu wis-sen, einwilligen.
B. Ungefähr so. Eh Adam von der FruchtdeS Baums der Wißenschaft geeffen hatte,wußte er nicht alles, was ihm, um glüklich
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