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Unterredungen, Monologen, Phantasien eines Weltbürgers über die französischen und helvetischen Staatsumwälzungen
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lige Last der Macht ertragen zu können?Da die Franzosen von Natur jung find,so find fie auch von Natur Demokraten, siefind es immer gewesen; zu eifersüchtig ausihre Freyheit, um sie einem Wesen, dasihnen ähnlich ist, zu überlassen. Sie strebennach dem Zepter der Regierung, um damitzn spielen, nicht um ihn fest zu halten,um ihn nach der Unbeständigkeit ihrer Phan-tasie zu biegen und zu schmiegen. Mehrals kein anderes Volk muß man fie also un-terjochen , ihnen gebieten, oder sie verführe».

Verändert, so oft ihr wollt, Staatsverfas-sungen, Dynastien, Regenten und ,! gie-rungsform. Nach den schreklichsten Umwäl-zungen werdet ihr immer das gleiche Ge-sez, die gleiche Religion wieder entstehensehen.

A. Und was ist dieses gleiche Gesez, diesegleiche Religion , nach Ihrer Meinung?

B. Die Theokratie der Gunst die, welche sichdurch das Talent zu gefallen, durch die Kunst,die Annehmlichkeiten des Lebens zu genießen,

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