Band 
Zweiter Theil.
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detlamlrt voll einem Bürger. 65

Höbe schwingt, win de minder gebraucht werden; und über-haupt das Landcigcnthum, diese wahre Quelle der gemeinenGlückseligkeit, um hundert Proccnt steigen, und die alsoausgemessene Ehre, ein Produkt werden, welches man mitRecht ein Plus von Millionen nennen könnte.

Gienge man hierin« noch weiter, und ließe, nachdemman die Landuniformen in Compagnien abgetheilet, sich sol-che in ihren Aemtern bey einem Vogelschießen oder andernöffentlichen kustbarkeiten versammlet!: so würde derjenigenCompagnie, die das Jahr keinen Reftantcn gehabt,der ersteRang angewiesen werden können; diejenige, so alle Processevermieden, würde das Recht haben können, ihren bestenMann an des Oberhauvtmanns Tafel zusehen; der Lan-desherr, der bey einer solchen öffentlichen Lustbarkeit sichpersönlich zeigte, und was könnte er besser thun? würdeGelegenheit haben, durch ein einziges Wort den grastenEnthusiasmus zur Rcchtschaffenhcit zu verbreiten. Er würdedem Pastor sagen können, daß er seine Gemeine wobl ge-führt, und dem Vogte, daß er seine Dienste als ein Mannvon Ehre gethan. Das Auge des Herrn würde hier wie ander Spitze einer Armee würken; und die Liebe zum Herrnwie zumVaterland« alle crschlaftenAdern mir neuen Triebenschwellen.

Jetzt kennt der schätzbare Unterthan seinen Landesherr»nur dem Namen nach — aus SleuerpatcntenodcrStraf-befebleii. Dieser kommt nie zur Revue sür ihn; er stinktwohl gar schon seinen Beamten an; und einer mag sichvom Meyer zum Hcuermami Processen, sein Hofgewehr ver-trinken oder verspielen; und noch so sehr gedrückt, gescho-ren, geplagt, und gejagt werden; ihm kommt kein persön-licher Blick, keine ernstliche Miene, kein gutes oder bösesWort, keine Ehre, keine Belohnung, keine Bestrafung und

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