Band 
Zweiter Theil.
Seite
69
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d-'clannrt von einem Bürger. ^9

und "in Jahr noch >er, mit Weib und Kind davon ausge-schlossen würde? Wie manche Frau würde ihren Mann zurOrdnung und ihre Kinder zur Arbeit halten, um diese schreck*liche Verbannung von allen öffentlichen Lustbarkeiten in Sei-ten zu v.> binde n? Unsre Weiber würden sodann ihreTracht nach einem gewissen feststehenden Stande gern behal-ten, so bald sie nicht mehr besorgen dürften von einer Heuer-mannsfrau übertroffcn zu werden. Man würde das Recht,Gold und Silber zu tragen, eben dadurch, daßalle Schnal-len, Knöpfe und andre Ziercathen, ihr uniformes Maaß er-hielten, das von dem Besten nicht überschritten, und vondem Geringern nicht nachgeahmet werden dürfte, zur Nah-rung eines löblichen Ehrgeizes frey erlauben; und nach ei-nem gleichen Grundsätze alle Verschwendung verhindernkönnen. Die öffentlichen Lustbarkeiten würden wie dieTanze nach den Turniere», Schauspiele der Ehre und desVergnügens und Belohnungen der Helden, die sich dasganze Jahr hindurch rechtlich gehalten, werden können.Dies war der Geist aller Vogelschießen, aller deutschen Zu-sammenkünfte der vorigen Zeiten; jetzt ist er Unordnungund Schwelgerey; und die dadurch veranlassete Abstellungein trauriges Denkmal verworrener Zeiten, die den mächti-gen Leitfaden der Menschen so wenig zu ergreifen als zu hal-ten wissen. Der Mensch fangt ordentlich an schlecht zuwerden, nachdem man alle Triebe der Ehre erstickt, alleFreuden um ihren Ton gebracht, und sich aufden Plan ge-stützt hat, alles mit Befehlen und Strafen, Lehren und Pre-digen von ihm zu erzwingen.Er wollte noch

weiter reden; aber weil seine Frau besorgte, er möchtewärklich auch auf eine Uniform für das weibliche Geschlechtfallen: so bcfahlsie ihm zu schweigen.