Band 
Zweiter Theil.
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Es ist allezeit sicherer

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XI^VII.

Es ist allezeit sicherer Original

als Copey zu seyn.

^L^redigten helfen würklich nicht! gedruckte Vcrordnungci»^ auch nicht, auch keine Satyren von gewisser Art,welch eine herrschende Thorheit gleichsam anbellen. ESwird eine feinere Aufmerksamkeit der Laiidesobrigkcit, eingroßes Erempeh ein vornehmer Ton erfordert, um die stilleKroße;ii erheben, und die prächtigen Thoren von demThron ihrer Einbildung zustürzen. Gewisse fürstliche Kin-der durften nur vor einigen Jahren laut vor Tische beten;ein Monarch durfte nur alle Nachte bey seiner Gemahlinschlafen; eine Herzogin durfte ihr Kind nur in der Kirchetaufen lassen . . . soglcichfand die ganze assendeWcltdasGegentheil ärgerlich. Ich muß Ihnen bey dieser Gelegen-heit meine erste Reise nach PariS erzählen. Wie ich dortankam, hakte ich Mich um alle Welt nicht in einem deut-schen Kleide zeigen mögen, ohnerachtet ich die Meinigcn inStille, wo man doch die Mode täglich aus der Quelle er-halt, so ziemlich einstützen lassen. Ich schickte deswegennach einem Schneider, und wurde nicht wenig betreten,als bald darauf ein Mann in einem schwarzen sammetcnKleide, welchen ich aus meinem halb eröfncteken Fenster ineiner Kutsche ankonimcn sah, zu mir ins Zimmer trat, undmich sogleich von oben bis unten betrachtete. Ich bat ilm,sich nieder zu lassen, und mir zu sagen, womit ich ihm die-nen könnte, als er mich fragte, ob ich ein Kleid Louleur«in sttur verlangte? Und noch merkte ich kaum, daß dieserMan» ein Schneider war, der mir bereits mit seinen Augendie Maaße zum Kleide genommen hatte. Denn er bal mich

zugl ich