Band 
Zweiter Theil.
Seite
235
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übex die Lustbarkeiten. zz5

bin ich arme Hexe gefangen, ich kämpfe nur noch auf derFluch., u d mehr um meine eigne Schwachheit zu verbeten,als den Sieg davon zu kragen. Wenn Sie es durchauswissen wollen, antwortete ich ihm ganz leise ins Ohr: sowill ich Ihnen wohl gestehen, daß ich beständig beyde Flü-gel geschlagen habe,-äim zu fliegen, aber nicht einen Dau-men breit von ldcr Erde gekommen bin. Wir jagten allenach der Lust, und keiner erhäschte sie. Bey der Tafel schieneiner den andern zu fragen, wo sie bleibe. ' Man versuchteden Ton der Freude; er wollte sich aber nicht finden. DieTrinker ließen die Glaser erklingen,wahrender Zeit ihr Geistlänge Weile hatte,-und beym Tanze waren nur die Verlieb-ten recht munter, die übrigen folgten dem Reihen, weil sieeinmal da waren; und wie es Zeit war aufzuhören, gien-gcn die mebrsten gern Hu Bette. Kurz, e§ fehlte, ich weisnicht was; und keiner schien diejenigen Bedürfnisse zu füh-len, weiche zum wahre» Genuß der Freude gehören-

Wer ist zufriedner als mein Mann, wenn ich seinemkleinen philosophischen Stolze dieses Opfer gebracht habe?Sollte er aber in der That recht haben, liebste Freundinn?und sollte die Eitelkeit und das Vergnügen vergnügt z» schei-nen nicht mit zur Rechnung gebracht werden dürfen? Solltedie mächtige Begierde zu glänzen, zu.verschwende» und inaller Welt Augen a!s di«'glücklichste Person zu erscheinen,nicht auch ihre Rechte baden? Und bar mein Mann nichtunrecht, wenn er im Essen i-rnd Trinken weiter nichts alseine Befriedigung der ersten Bedürfnisse sucht, und ohneDurft keine Lust am Trinken findet? die Forderungen mei-nes Magens sind sehr geringe; aber dem ungeachtet, sehe ichgern achzig Schüsseln auf der Tafel. Was ist die dunkleGemüthsruhe und die sogenannte innerliche Zufriedenheitgegen die Befriedigung einer angenehmen Leidenschaft? Wer

nichts