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liches faules Zwittergeschlecht von Gesinde, das demBürger zum Weibe nicht gut genug ist, und der Land-mann nicht gebrauchen kann, zuletzt aber, wenn es, wiedie Droben aus dem Korbe gestoßen wird, dem.Staatezur Last fallt.
Sehen Sie dagegen unsre alte einfältige Verfassungan! Der Landmann kömmt nur mit Fudern zur Stadt,und bringt im Großen was er zu kaufen hat. SeineWeiber und Kinder kommen nicht anders dahin, als anSonn- und Feyertagen, wenn sie ohnedem kommen müs-sen. An diesen Tagen bringen sie ihre Kleinigkeiten mit,und wann sie sich dann auch einmahl von den« Gewinnetwas zu gute thun: so sind der Sonn- und Feyertagedoch zu wenig um ein beständiges Jucken in ihren Füßenzu unterhalten- Die Werkeltage über sitzen sie zu Hause,spinnen ihr Garn, weben ihr Linnen, oder kneten ihreButter ein, und bringen dann auf einmahl die Fruchtihrer Arbeit zur Stadt; erhalten die Vezahsung nicht beyKleinigkeiten, sondern in beträchtlichen Summen, welchepicht so durch die Finger fallen- Ihre Kinder gemessender elterlichen Aufsicht, der Mann hat seine Pflege nachder Arbeit, das Gesinde wird ordentlich gehalten, unddie Kleidung wird nicht in Wind und Wetter auf derHeerstraße verdorben.
Der Bürger hat zwar Hiebey die Bequemlichkeit nicht,sich täglich zu versorgen, und bloß von. Markte zu leben.Allein er ist gewohnt seinen Dorrath zu machen, und erißt sich dort eben so satt, als andere, so bloß für einen Tageinkaufen. Da er sich, wie es in kleinen Städten ins-gemein die Nothdurft erfordert, selbst mit dem Acker- undGartenbau wie auch mit der Viehzucht abzugeben weiß:so zieht er harte Kinder, und verwöhnt die ihm dienen-den