Band 
Zweiter Theil.
Seite
261
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der Wochenmarkte. 261

den Töchter der Landwirche nicht; diese können immerwieder von der Stadtwirthschaft zur Lnndwirchschaft über-geben, und ihre erworbene Kenntnisse dorten ausbreiten.Die Reinigkeit der Sitten wird nicht durch die marktgän-gige Fceybeit verdorben, und die Awrschenräume der Zeitwerden nicht so eitel als an solchen Orten zugebracht, wodie Magd weiter nichts zu thun Hat, als was den Tagüber gebraucht wird, vom nahesten Markte zu holen. . .

So würde ich Ihnen antworten, und dieses in Rvuf-seauischer Manier übertreiben, wann Sie mir mit Satyrenbegegnen wollten. Bleiben Sie aber bey dem Gemähldeihrer Gemächlichkeit stehen: so willichJhce Behauptung,in Ansehung der großen Städte, wo sich ein eignes, vondem Landbauer unterschicdnes Geschlecht, von dem Verkaufseiner Gartenftüchte ernähren kann, gelten lassen. Nurdmwahren Landmann müssen Sie nicht reizen wollen, einenMarktläufer abzugeben. Es ist genug, daß er nach seinerGelegenheit seinen Ucb^rfluß zur Stadt führet; aber mitHolz auf Karren und Eseln, mit Obst in Körben, und mitandern Kleinigkeiten mag ich ihn und sein Weib dort nichtso oft sehen..

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