Nachschrift. 26z
All« Projekte, welch« man anderwärts, um sich wider«ine Hungersnotb zu verwahren, in der Noth gemacht undauch nachher wieder vergessen hat, müsse», mir das Wortreden. Ein öffentliches Magazin für alle ist weit beschwer-licher zu unterhalten, als ein Privatmagazin, das jederfür sich bat, mit eigner Mühe gegen den Wurm und dieBetrüger bewahrt, und zur Feit der Noth auch noch für«inen armen Nebenmenschen mit hinreicht. Aber durch dieWochcnmackte werden die Leute von dieser Cinsammlungabgewöhnt.
Wenn ein Ort belagert werden soll, pflegt man diejeni-gen herauszuweiftn, die sich nicht auf eine bestimmte Zeitselbst aus ihrem eignen Vorrath ernähren könne«. Diesessollte die Regel für alle Staaten seyn. Alle Einwohnermüßten ihre Magazine auf ein Jahr gcfüllet haben; unddiejenigen, welche dazu nicht im Stande wären, in einereignen Rolle stehen, für welche ein bestimmtes öffentlichesMagazin, zu dessen Unterhaltung und Verzinsung ihnen einebesondre monatliche und verhältnißmäßige Steuer aufer-leget werden müßte, von dcnBranteweinsbrennern unter-halten würde, so wie solches in diesen Blattern schon ein-mal vorgeschlagen worden.