Band 
Zweiter Theil.
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UX.

Johann, seyd doch so gut!

^^ohann! Nun wo bleibt der Kerl? So fort, lauft mtczu dem verfluchten Schuster, und sagt ihm, wo ermir die Stiefeln nicht- in Ait vgl, zwey Stunden insHauS lieferte: so sollte er fünfzig E^ockprügcl haben; unddu eben so viel, wenn du nicht läufst, was du kannst . . .

Ja, Herr Hauptmanu, sagte Johann, und gieng ohneeine Nerve mehr als gewöhnlich, anzustrengen. Allein in-dem er noch so gieng, rief der Haupkmann: Johann!bringt mir doch etwas Tobak mit. Recht gern, versetztedieser, und gieng etwas eilfertiger zu seinem Hute. IndemAugenblick, da er aus dem Hause gehen wollte, kam ihmder Herr nach und sagte mit einem sehr freundschaftlichen To-ne: Johann, ihr könntet mir wohl einen rechten Gefallenthun, wenn ihr zu meiner Frauen (diese war auf einemnabgelegenen Landgute) hinaus liefet und ihr sagtet, daßich diesen Mittag einige gute Freunde mitbringen würde;ihr müsset aber, wie ihr wisset, in der Stunde wiederumhier seyn.

Wer lief freudiger als Johann ? In weniger als einerStunde waren alle Aufträge verrichtet, ohnerachtet daSLandgut bey nahe eine Stunde von der Stadt lag; undder Hanptmann sah mit Verwunderuna seinen Dienernoch eher, als er ihn erwartet hatte, zurück kommen, ilmseinen Bericht mit Freuden abstatten, nach einer kleinen Lo-beserhebung von seinem Herrn, verschiedene Bedürfnisse,welche die Frau Haupkmännin verlangt hatte, wiederum"heraustragen, den Mittag unverdrossen aufwarten, den

Nach-