Für die warmen Stuben der Landleute. 28-
Tag über in Frost und Schnee leben, und ihre Ausdun-stungen des Abends und des Nachts verrichten müssen. Die,Kälte ist das gröste Stärkungsmittel, und wohlfeiler alsStahl, Cbina und Wein; diese giebt den von einer zu gros-sen Wärme erschlaftcn Nerven ihren natürlichen Ton wie-der, und der Russe, der aus dem heisscn Backofen in denSchnee kriecht, und sich wohl dabey befindet, giebt unSdas beste Muster z»r Nachahmung.
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I.XV.
Also ist es rathsamer die Wege zu flicken,
als neu zu mächen?
/^>o angenehm es auch ist, auf schönen und bequemenWegen zu rollen; und so vieles dadurch an Fuhr-werk ersparet und an der Fracht gewonnen wird: so läßtsich doch auch noch manches zur Entschuldigungsolcher Län-der sagen, deren Einwohner für die Bequemlichkeit derDurchreisenden minder sorgen, und die der gütigen Naturden grosten Theil der Vorsorge für ihre Heerstraßen über-lassen. Ueberhaupt glaube ich, die Regel dabin fassen zumüssen, daß man keine Wege ohne Noth für Heerstraßenerklären, und selbige immer nur von einer Iahrszeit zurandern flicken, nicht aber, wie man zu reden pflegt, ausdem Grunde bessern, oder wohl gar ihre ganze Natur zer-stören müsse.
Gegen die erste Regel wird sehr oft verstoßen. Insge-mein glaubt ein Richter oder Beamter, er leiste dem Staat«inen wichtigen Dienst, wenn er einen Land oder Dorfwegjur Zoll - oder Heerstraße adelt, und das Amt oder die Ge-meinheit zu dessen Unterhaltung nöthiget. In der That istMös.parr.phank.H.TH. T dieses