Band 
Zweiter Theil.
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2y8 Es ist rathsamer die Wege

kürzung von diesem Dorfe weggelegt worden. Nnnbcfahreich sie mir Freuden, fröhlich und singend entrichte ich meinWeggeld, denn es ersparet mir Kummer, Kosten und Zeit,und segnend preise ich dafür den guten Herrn und sein Land.

Ich bin ungern weitiauftig: allein folgende Geschichtescheinet mir zugleich für die Erwartungen der von unsermHerrn Verfasser vielleicht nie selbst versuchten Wintcrhülfezu entscheidend, als solche ganz mit Stillschweigen übergehenzu können, sie ist aus dem Munde eines andern MeinerFuhrleute: im vorigen Winter war er nemlich auf eineröffentlichen Landstraße, ohttgcschr hundert Schritte voreinem gewissen Dorfe, im Korhe stecken geblieben, z» einerZeit, wo das angepriesene wohlfeilste Mittel, der Frost,zwar angefangen zu bessern, doch noch nicht völlig so ge-baut hatte, daß es seine Pferde und Wagen tragen wollen.Auch selbst die im Dorfe erkaufte Hülfe hatte ihn nicht vorEintritt der Nacht losheifen können. Er hakte also imDorfe übernachtet, oder vie-lmehr in bitterer Kalte seinenim freyen Dreck gefleckten Wagen bewachet, da indeß derzufällige Wcgbaucr seinen -Lagen des Morgens so starkeingemauert, daß er ihn mit unsäglicher Müke und Kostenloshauen lassen müssen, bis er endlich Nachmittags insDorf gekommen und gerade vier und zwanzig Stunden zu-gebracht, um hundert Schritt Weges zurückzulegen, welcheihm, wie er noch mit Seufzen bedauerte, mehr gekostet, alsihm vielleicht fünfzig Meilen guten Weges an Weggeldenicht würden gekostet haben.

Durch diese Erzählungen schon etwas bestimmter fürdas Weggeld, benahmen mir die Nachrichten, die ick einigeTage darauf der treuherzigen Höflichkeit einiger dcrManner,die mir das Weggeld abforderten , zu verdanken hatte, allenoch übrige Zweifel. Sie stimmten alle darinn übereim

daß