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I.XXH.
Vorn Glücksspiele am Abend der heiligen
drey Könige.
s heißt in den Statuten der Stadt Bockholt imMünsterschen:
Allen Bürgeren, Jmvoners, Kindern und Knappenisvon olderInsettnnge des gemeinen Rades verbord-den, dat nemand Doebelen, Lrucemunren off ey-nig Spill spellen fall, dar men Geld medde wynnenoff verlieren mach, uppe gcincn Streben offt Tiden,buiten offte binnen Bockholt/ uitgeftgt Schankcafelle,worrcafeln, Dezeln offt dcrglickcn, öck uitgesegt alleNyjahrs Avrnde, und dee H. dre Lönige Avende,war dat dan geschege mit Vrölickheyden in Gesteryen,in Gcsellschappen i« ein loenen Becken mit twenDob-belsteynen, de mefte Ogen to werpen —- —
S. Nunning il> dlvnum. dlonrll, S.
Der Geist dieses Gesetzes, der menschlichen ThorheitzweymalimJahr einen frölichen Ausbruch zu gönnen, da-mit sie keine böse Gehrung im Körper veranlasse, ist merk-würdig, und hat vielleicht mehr gewürket als die Strengeunserer heutigen Gesetze, welche den menschlichen Leiden-schaften gar keinen Spielraum verstatten. Selbst den Or-densgeistlichen erlaubten unsre billigen Und praktischen Vor-fahren , in gleicher Absicht eigene Feste. S. VIOI'. LlV-LVOl.. unter dem Worte: Mer /o«§. Jetzt ist nurnoch der König von England, der zur Urkunde jener altenGewohnheit auf H. drey Könige Abend mit den Großen
seines