Band 
Zweiter Theil.
Seite
331
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I>XXVI.

Vorschlag zu einer Zettelbank.

^it^enn unter der beste» Guarantie und Sicherheit in derHauptstadt des Landes eine Bank errichtet würde,worinn man sein Geld zur Sicherheit verwabrcn, und al-lenfalls auch bis zu einer bessern Gelegenheit, zwey vonHundert als eine Zinse davon genießen könnte;

Wenn alle Depositengelder, welche bey den Gerichtenungebraucht liegen, in diese Bank geschickt werden müßten;

Wenn anstatt bey öffentlichen Versteigerungen haarGeld ins Gerichte zu bezahlen, jeder Käufer nur zu beschei-nigen gebrauchte, daß er den Kaufschilling in diese Bankgeliefert hatte;

Wenn so oft Gläubiger im Gerichte bezahlet werdenmüßten, der Richter ihnen nur die Scheine aufdiese Bankzu geben brauchte, um bey derselben ihre Bezahlungen zuempfangen;

Wenn alle Vormünder angewiesen würden, die Gelderihrer Pupillen nicht über 8 Tage im Hause zu haben, son-dern solche bis zu einer bessern Belegung in die Bank zuliefern;

Wenn denn der Vormund, so bald e» eine bessere Be-legung fände, demjenigen, der sein Geld annimmt, nurden Bankschein einliefern dürfte, um das Geld selbst in Em-pfang zu nehmen;

Wenn alle pi-r corpors nach dem Exempel der Vormün-der verwahren müßten;