Band 
Zweiter Theil.
Seite
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zzr Vorschlag zu einer Zettelbank.

Wenn alle öffentliche Caffcn ihre lahm liegenden Gelderdahin abgehen könnten:...

So würde man nicht allein vieles zahlen nnd wagen,sondern auch sehr viele Umschweife und Mühe, besondersauch Porto und Gecichlsgebührcn ersparen, und mit m h-rer Sicherheit und Ruhe einen Bankschcin als das baareGeld selbst bewahren; man würde mindern Verlust beydenGeldsorten haben; und vom Lande in die Stadt, und vonder Stadt aufs Land die Zahlung lieber mit Banknoten alsmit baarcm Gelde verrichten.

Hauptsächlich aber würde man aller Wahrscheinlichkeitnach auf diese Weise immer ein großes Capital gegen einengeringen Zins in der Bank haben, und dieses zum Vortheilder Handlung nutzen können.

Wenn dann von diesem Capital aufkeine andre Pfän-der als auf Linnen und Garn, welches Ballenweise in dieBank geliefert würde, und höchstens auch aufWollenbal-len zu vier vom Hundert vorgeschossen würde:

So würde der einheimische Kaufmann nie zur Unzeitlosschlagen dürfen; er würde sein Linnen und Garn solan-ge auf eigne Rechnung behalten können, bis es von aussengefordert würde; er würde nur den dritten Theil des Gel-des nöthig haben, was er jetzt nöthig hat; und der Wol-lcnfabrikant könnte zu rechter Zeit das nöthige ankaufen,und einen Ballen nach dem andern, so wie er die Zahlungleistete, aus der Bankziehcn-

Diese Art der Anstalt, welche ich hier mir auf eine un-gekünstelte Art aufzustellen bemühet bin, nennet man eineZelteibank, und solche ist in allen Landern, wo das baare

Geld