Z4o Eine Hypothese jur bessern Aufklärung
llcsre fscisr. (Zunä ü uns psrs ei »6 boc conlemire„oluerik» iä ell sur ilie- gui komiciäimu commillc,sur is gui compollrionem recipers äeber, kseisr illumgui ei conkmnsx tuerir sä prsesenrlsm nvllrsm veiiire,ur eum sä rempus guc> nobis plscuerir in exiliuinmircsmus, äonec idi cslligcrur ur eomici iuo inobeäi-«ns esse ulrerius non suäesr er msius äsmnum inäenon sccrescsr.
Hier fragte ich: warum der Graf als der höchste Richterin seiner Gesellschaft, der unter des Kaysers Banne richtete,gegen diejenigen, die seinem Urtheile gemas das Wchrgeldfür einen Todtschlag entweder nicht bezahlen e :er nichtannehmen wollten, nicht weiter verfahren, sondern es demKayser melden sollen? und die einzige Antwort, welche ichmir hierauf zu geben wußte, war diese:
Daß der ordentliche höchste Richter bey den Deutschenzwar über Blut, aber lediglich zur Erhaltung oderzum wehrgelde richten, mithin keinen freyen Men-schen zu Leib - und Lebensstrafen verdammen können.
Ich fragte werter: Wie der Kayser sich von allen solchenVorfallen Rechenschaft geben lassen und solche seinem höch-sten Urtheile vorbehalten können, ohne die Criminaljuris-diction auf eine ganz ungemeine Art zu verwirren oder auf-zuhalten? und die beste Antwort, die ich mir zu geben wuß-te, war diese r
Daß der kayscrliche bUllus, eben wie fetzt der pabstli-che dlunrius, perlonslis prselentise impersrorise velpomikcslis locumrenens gewesen, und das vorhin an-gezogene Gesetz weiter nichts sagen wolle, als daß derGraf einen solchen Missethäter dem bkillo bekanntmachen solle.
Auf