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und als dessen begleiter sich selbst., mit sieben bischöfenbehufs einer synode nach Antiocliia kommen und dort in dennebengebäuden der Julianuskirche einquartiert werden. Diebischöfe vor den thorpfeilern der kircbe sitzend in erbau-lichem gespräch, Pelagia im vollen zauber der Schönheit mitihrem bunten tross von Sklaven und Sklavinnen vorüberziehend,die bewcgung in den köpfen der geistlichen: cs wäre ein bildfür Makart. Der berichterstatter selbst ist es dann wieder,der bei einer wallfahrt nach Jerusalem den frommen Telagiosin seiner abgehärmten büssergestalt schaut, seinen tod zu-erst walirnimmt und der entdeckung des wahren gesehlechtsbeiwohnt. Seine erzählung hat grossen erfolg gehabt. Schonim ersten Jahrhundert ihrer Verbreitung ist sie ins syrischeübertragen worden; die Verehrung der stätte, wo Pelagiabusse gethan haben sollte, können wir von heute bis gegen530 zurück verfolgen 4 5 ; in Constantinopel gab es zeitig einekircbe der heiligen: der bilderstürmer Konstantinos Koprony-mos (741—775) zerstörte sie und machte aus dem ort, dener mit hohn τά ΙΙβλαγίου nannte, eine grübe für die leichender hingcrichteten®. In der abendländischen kirche ward dielegende durch die Übersetzung des Eustochius (s. 30) raschheimisch: das original wurde erst durch die schwülstige meta-phrase Symeons seit dem XI jahrh, verdrängt.
Die abfassungszeit bestimmt sich einerseits durch dieVeröffentlichung von Palladios’ werk an Lausus im j. 423(s. unten s. 32), anderseits durch die Vermeidung des imlaufe des Y jahrh. allgemeiner gewordenen, schon auf demconcil von Chalkedon (451) feststehenden titels archiopiskopos
4 s. Gildemeister in der e. 30 genannten schrift p. 2.
5 Theophanos p. 674, 14 έως των Πελάγιου . . . ίν τω των fl ιο-ίλανάτων λάχκΐιι, vgl. 648, 6. 684,2. Georgios Ilamartolos gibt p. 650,19Mur. die erklärtmg: το di σώμα έρριψκν eis τα [Πλαγίου σνροντεςαυτό, ’ένβα ττρώην μέν ΰπηρχιν ο της άγιας μάρτυρας ΙΤίλαγίας ναός,ον 6 ϋ-εομιπης χαταλΰσας χαϊ τάφον χαταδίχων ποιήαας τά Πελάγιουίχάλιπι.