13
-liM,
li, L
>!d ^ih« ,'üt!W
«ß
Illjl.
^ üAil>
K l^!I, ,«fil >l> kll'-
-W
, >:-
entfernte, war er immer sehr dankbar, dass er vor-gelassen worden war, und es geschah manchmal,dass ich viele vornehmen Besuche abweisen musste,während er sich bei Thorvaldsen aufhielt, weil diesersich nicht darein schicken konnte, dass der einfacheMann sich genirt fühlen sollte. - Eines Tages,da das Wetter sehr schon war, fragte ich Thor-valdscn, ob er nicht Lust habe, einen Spaziergangzu machen, wozu er sehr bereit war. Als wir aufden Marktplatz hinaus kamen, sagte er: „Wo gehenwir nun hin, Wilckeus?" „Hätten Sie nicht Lust,Herr Cvnsercnzrath, nach der Knippelsbrücke hin-zugehen und Thorvaldsen in seiner Fuuction zusehen?" fragte ich. „Das war ein prächtiger Ein-fall von Ihnen," erwiederte er, „ja, dahin lassenSie uns gehen!" Als wir uns der Brücke näherten,sah ich sogleich den Isländer und äußerte gegenThorvaldsen, dass wir sehr gut über die Brückegehen konnten, ohne ihn merken zu lassen, dasswir ihn gesehen; Thorvaldsen sagte aber: „Nein,Wilckens, er hat mich so oft besucht, nun will ichseinen Besuch erwiedern", woraus wir zu ihm hin-traten, wie er da stand in seiner Brückenwächtcr-uniform. Thorvaldsen ergriff seine Hand und schüt-telte sie, worüber der Mann ganz verschämt wurde.Das Gespräch war nun bald angeknüpft und dauerteso lange, dass ich mir Mühe geben musste dasselbezu unterbrechen, weil sich sonst eine große Menschen-masse um uns her gesammelt haben würde, indem