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Züge aus Thorvaldsens Künstler- und Umgangsleben / von Kammerassessor Carl Frederik Wilckens, ... ; nach der zweiten dänischen Ausgabe von Theodor Schorn
Entstehung
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. " imngen zu sehen wünschten, welchen Wunsch er auchbereitwillig erfüllte; da er sich aber niemals Zeitr>ch«.> ggch ^ zu ordnen, so herrschte immer eine wahrhaftkünstlerische Unordnung in seinen Schränken und" ^ Schiebfächern. Es war eine Gewohnheit, die Thor-d «> valdsen aus Italien mitgebracht hatte, welches sichauch zeigte, als Thiele dahin kam, um seine Papierezu ordnen und einzupacken, denn er fand deren inallen Ecken und Winkeln, einige sogar im Holz-keller, sowohl aus dem Fußboden als in Kasten^ und Kisten. Als ich es sah, mit welch.r SorgfaltilHi und Liebe Thiele Alles geordnet, selbst die kleinste,pchi beschmutzte und verknüllte Bleistiftzeichnung, und sieichih behutsam ausgeglättet hatte, entstand der Gedankeich« in mir, auf dieselbe Weise mit Allem zu verfahren,' M was Thorvaldsen in seinen Papierkorb warf.mk

Eines Tages kam der Kammerherr Falbe undsprach den Wunsch aus, Thorvaldsens Entwürfe^ tz- und Zeichnungen zu sehen; er wollte aber am liebstenzu einer Zeit kommen, wo Thorvaldsen zu MittagM ausgebeten wäre. Als ich meinem Herrn dies meldete,antwortete er:Diesem Wunsche des Kammerherrn^ will ich sehr gern Genüge leisten, aber Sie müssentz« zugegen sein, so lange meine Sachen vorliegen."

Einige Tage später kam Falbe, und als ich nun^ Schränke und Schiebfächer öffnete, um die Zeich -

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