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nungen herauszunehmen, staunte er sehr beim An-blick der hier herrschenden Unordnung und sagtezn mir: „Wie können Sie sich doch darein schicken,diese Sachen in einer solchen Unordnung zu sehen?"Ich antwortete ihm, dass die Schuld nicht an mirliege, ich habe zu wiederholten Malen den Can-ferenzrath ersucht, die Gegenstände zu ordnen, erhabe mir aber immer geantwortet: „Lassen Sie sienur liegen, sie liegen sehr gut." Tags darauferzählte ich Thorvaldsen, dass der Kammerherr Falbegesagt habe, die Schuld ruhe auf mir, wenn ichnicht Sorge dafür trage, dass diese interessantenSachen geordnet würden. Ich bat meinen Herrndeshalb, er möge mir einmal, wenn ein Regentageinträfe, und ihn sonst keine Einladung daranhinderte, eine Anweisung geben, wie die gewünschteOrdnung bewerkstelligt werden könne. Thorvaldsenspürte eben keine große Lust dazu, und ich musstemeine Zumuthung mehrmals wiederholen, bis esmir eines Tages gelang zn bewirken, dass er imSchlasrock aus einen Stuhl sich hinsetzte, währendich das eine Packet nach dem andern herausholte.Einige derselben waren sehr hart zusammengedrückt,und mehre waren entzwei gerissen. Es kam unsauch ein Skizzenbuch, seine Jugendarbeiten ent-haltend, in die Hände, zerknüllt und zerrissen. Ichfragte ihn, ob er n-icht finde, dass das recht Schadesei, und ob es nicht zum Buchbinder geschickt werdensolle, um ausgebessert zu werden, aber er ant-
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