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verloren sind. — In den ersten Monaten nachseiner Ankunft hieselbst wurde Thorvaldsen mit Bitt-schriften überschwemmt sowohl von geringen als vonhöhergestellten Personen. Von Eollin erhielt eigewöhnlich 1,000 Rthlr. auf einmal von seinemGelde, und dies war nicht selten, denn das Geldwar bald ausgegeben. Eollin machte ihm deshalbden Vorschlag, nur die Gesuche zu empfangen,wogegen die Bittsteller die Antwort bei Thiele ab-holen sollten. Dies stellte sich als das zweckmäßigsteVerfahren heraus, denn diejenigen, welche Thieleals der Hülfe würdig erachtete, schickte er dann zuThorvaldsen hinüber, der immer zu unterstützenbereit war, und ihrer waren Viele, denen er Hülfeleistete. Dagegen hielt es sehr schwer, ihn dahinzu bringen, schriftliche Empfehlungen zu geben; alsFürsprecher für diejenigen, die ihn darum baten,trat er aber immer bereitwillig auf. So ersuchtenmehre seiner Freunde ihn, einem Schmiedegesellen,Namens Sommer, dessen Nase eine bedeutende Läsionerlitten hatte, mit Geldhülfe beizustehen. Ein DoctorStarck hatte versprochen, diesem Unglücklichen eincneue Nase zu verschaffen, wenn er die Operationaushalten könnte. Der Versuch gelang über alleErwartung. Später kam der Doctor zu Thvr-valdsen und erzählte ihm, dass Sommer auf seineFrage, welche Faeon er wünsche, dass seine neueNase haben solle, geantwortet habe, dass dies ihmgleichgültig sei, wenn er überhaupt nur eine neue
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