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Züge aus Thorvaldsens Künstler- und Umgangsleben / von Kammerassessor Carl Frederik Wilckens, ... ; nach der zweiten dänischen Ausgabe von Theodor Schorn
Entstehung
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Z M seinen Anfang nähme, eine Veränderung, die dochiiEir erst nach seinem Tode bewerkstelligt wurde und ihm- mithin nicht zu gute kam. Unter den Genüssen, diel«D ihm die Bühne bereitete, gab er besonders einemschönen Ballette den Vorzug,s so«

»M XXV.

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PM, Wenn Thorvaldseu der Erinnerungen aus seinenMW llinderjahreu gedachte, verweilte er oft bei der Zeit,MNy da er in Holz schnitt. Besonders erwähnte er eines>«ß großen Uhrgehäuses, das er mit Verzierungen ver-sehen hatte, so wie auch einer Vase, die auf dem^ Gehäuse stand, mit Blumen und Früchten von HolzM angefüllt. Er hegte den innigen Wunsch, Auf-

schlüsse darüber zu bekommen, wo es sich finde; abertrotz aller der Mühe, die ich mir gab, solche zu er-halten, gelang dies mir doch nicht, so lange er ams M Leben war. Da ich indessen oftmals in meinemFamilienkreise dieser Uhr erwähnte, hatte mein

Schwiegersohn sich dieses gemerkt. Aus einer Ses-^ sionsreise, die er als Regiments - Thierarzt in Jüt-M! bind machte, gerieth er gelegentlich in ein Gesprächmit einem Handlungsreiscnden; dieser erzählte nun,Mb ^ sein Principal eine Uhr besitze, an deren

Gehäuse Thorvaldseu gearbeitet habe. Sein Prin-

cipal hatte der Uhr erwähnen hören, und da^ auf einer Auction verkauft werden sollte, warer so glücklich gewesen, sie anzukaufen. Nach

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