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hin und sagte: „Kann ich wohl dieses Bild be-kommen, sobald Sie damit fertig sind, Eollin wirdIhnen dann das Honorar auszahlen können." Bä-rentzen wurde sehr erfreut darüber und bat sich dieErlaubniss aus, es für die Ausstellung zu leihen.Thorvaldscn gab ihm zur Antwort, es sei unver-zeihlich anders als dem Publieum das Vergnügenzu gönnen, die große Künstlerinn in einem so wohlgelungenen Bilde zu sehen. Als das Portrait vonder Ausstellung zurück kam, wo es bekanntlich großesGlück gemacht hatte, wurde es in einem von Thor-valdsens Zimmern ausgehängt, und wenn Besuchkam, machte es meinem Herrn immer eine wahreFreude, Frau Heibergs Bild vorzuzeigen, das niebeschaut wurde ohne bewundert zu werden.
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Es war oftmals der Fall, dass Thorvaldsmin's Theater zu gehen wünschte, wenn er aus einerMittagsgesellschaft zurückkehrte. Da er eigentlicham liebsten jeden Abend dahin wollte, traf essich manchmal so, dass der Borhang herabrollte, bevorer sich's auf seinem Platze im Isten Parquet rechtbequem gemacht hatte. Es passte ihm deshalb garnicht, dass die Vorstellungen so früh, schon um 6Uhr, anfingen; er meinte, man solle nicht Comediespielen bei Tage, und suchte durch Collin und Adler*)auszuwirken, dass das Schauspiel erst um 7 Uhr
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