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aber Thorvaldsen sprach doch seine Unzufriedenheitgegen die Handwerker aus, die nichts wenigerals Tadel erwartet hatten; ja, .sie hatten sogar demKünstler zu Ehren einen Kranz aufgehängt. Alsich auf ihr Begehren meinen Herrn um ein Dvucemfür sie bat, sagte er: „Nein! Da hätten sie sichihrer Arbeit auf eine befriedigendere Weise erledigenmüssen. Ich gebe ihnen Nichts." Wir verließennun die Kirche, und es wurde der Sache später niewieder Erwähnung gethan.
XXXV
Als die Fregatte mit Thorvaldsens Arbeitenam Holm anlegte, wo sie in Prahme, die sie nachCharlvttenburg führen sollten, ausgeladen wurden,ereignete sich ein Unfall durch unvorsichtiges An-bringen eines Taues, als der Kasten, der dieältere Gruppe der drei Graticn enthielt, aus demSchiffe heraufgehisst und in den Prahm hinabgelassenwurden sollte, indem er ausglitt und im Falle nebstseinem kostbaren Inhalte entzweigeschlagen wurde. Daes bedenklich aussah, hatten diejenigen, welche dieAufsicht über das Ausladen führten, zu mir geschicktund mich bitten lassen, ich möchte ihnen einenKünstler schicken, der ihnen bei der nöthigen Ord-nung behülslich sein könnte. Da ich dies ohne Thor-.valdsens Wissen nicht thun wollte, sah ich michgenöthigt, ihm den Unfall mitzutheilen. Er wurdesehr betrübt darüber und bat mich, sogleich ihn