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darüber einlassen, um ihm begreiflich zu machen,V^dass man ihr die Schuld beimessen würde, wenn>s Jemand es zu sehen bekäme, was ja leicht geschehenE''könnte, wenn er irgendwo auf dem Lande zumBesuch wäre. Das Ganze drehete sich doch nur4 -^mn einige dänische Mark. „Ja, ja, Madam Wil-^ ckens," sagte er zuletzt, „Sie müssen Wohl Ihren«^Willen haben, wie auch Ihr Mann". Traf es^^sich, dass er einen Knopf, sei es nun auf derE" Straße oder in den Zimmern fallen ließ, nahm erihn immer auf, mitunter nicht ohne Beschwerde,lUlOr'und reichte mir ihn hin mit den Worten: „GebenSie Ihrer Frau ihn, so braucht sie keinenneuen zu kaufen". Dass Thorvaldsen so äußerst
sparsam und genau rücksichtlich seiner eigenendltx: Person war, hinderte ihn nicht daran, sich außer-«8 ordentlich freigebig gegen Andere zu zeigen- Sor W kam eines Tages der Professor Kjcerschou*) zu ihmiiiA und zeigte ihm eine Zeichnung, nach welcher erUB ein Gemälde zu einem Werthe von mehren hundertThalern bestellte. Solches Geld zahlte er immerUG-mit Freuden aus ohne die geringste Einrede, wieMb er auch stets bereit war, Künstlern zu helfen, dieMn sich in Geldverlegenheiten an ihn wandten. EinesiMt Tages kam ein bekannter Landschaftsmaler zu mirWund bat mich, Thorvaldsen zu ersuchen, ihn mitWir Geld zur Deckung seiner Hausmiethe zu unterstützen.MDiEr brachte ein Gemälde mit, das er verkaufenMD wollte, and Thorvaldsen kaufte ihm es gleich ab,