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könne. Ich schlug ihr vor, ihm eine Tafeluhr zu Mrlschenken, und da sie sich nicht auf Uhren verstand, ljrHüberließ sie mir den Ankauf derselben. Ich erfüllte MMgihren Wunsch, und als ihr Vater am Morgenseines Geburtstags in die Stube trat und die Uhr stgj sterblickte, erstaunte er sehr und fragte mich, woherdie Uhr komme. Als ich ihm antwortete, dass sieein Geschenk seiner Tochter sei, freuete er sich recht ! ^herzlich und rief: „Oh, wie ist das doch schön von ^ihr!" Die Uhr findet sich auf seinem Schreibtisch
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im Museum.
Als Thorvaldsen im Jahre 1841 sich dazu 4^,entschlossen hatte, nach Rom zu reisen, wurde ihmdies um so viel leichter, als die Familie Stampeauch nach Italien gehen wollte. Vor der Abreise ^fragte mich Christian VIII., ob ich meinen Herrnnach Rom begleiten solle; ich antwortete, es seiThorvaldsens Wunsch, dass ich zurückbleibe, um dieAufsicht über seine Sachen zu führen, er wolle ,aber, dass ich nach Nysö kommen solle, um ihn bisnach Warnemünde zu begleiten. Ich kam nach Nysö ^ ^einige Tage vor unserer Abreise, indem ich der sV*Meinung war, dass ich meinem Herrn beim Packen ^behülflich sein sollte; bei meiner Ankunft fand ichaber Alles beseitigt, bis auf zwei Arbeiten, die nochnicht abgegossen waren, nämlich „die Gerechtigkeit", Ai