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welche Thorvaldsen Kjärulff versprochen hatte, dieer aber nicht bekam, und „Amor und Psyche, dieeinander entgegenschwebend Abschied nehmen". Diesebeiden Arbeiten formte er am letzten Tage selbstab. damit sie der Gipser abgießen könne. Diesezwei Basreliefs sind nicht im Besitze des Museums,da man sie auf Nysö behielt.
Als ich mich Stampes Wohnhause auf Nysönäherte, hatte Thorvaldsen mich erblickt und kammir sehr freundlich entgegen; er führte mich sogleichdurch den Garten in sein kleines Atelier, wo ermir seine Arbeiten zeigte. Dann trug er mir Mehresauf, welches ich während seiner Abwesenheit besorgensollte, und fragte mich, ob ich nun darauf vorbe-reitet sei, ihn so weit zu begleiten, als das Dampf-schiff gehe, worauf ich antwortete, dass es mir eineFreude sein würde, ihn so weit wie möglich zu be-gleiten. Er führte mich dann im Garten umherund nach dem Weiher, wo er einige Schwäne zufuttern pflegte, welche, als sie ihn erblickten, ausdem Wasser herauskamen, da sie wussten, dasser Brod für sie in der Tasche habe. Es machteihm vielen Spaß, mir zu zeigen, wie zahm dieSchwäne waren. Den Vormittag darauf gingenwir an Bord. Als wir Prästö*) erreichten, wardaselbst eine Ehrenpforte errichtet, und eine großeMenschenmenge versammelt; es wurde ein Abschieds-gesang gesungen, und die jungen Damen der Stadtbrachten Thorvaldsen einen Kranz von Eichenlaub.
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