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Als das Boot vorn Lande abstieß, wurde er mitEhrensalben und Hurrahrufen begrüßt. In der Buchtbei Prästö wehte schon ein heftiger Wind, undEiner nach dem Andern musste sich in die Cajütehinabbegebcn. Thorvaldsen und der Professor Ursiu,den der König mitgeschickt hatte, um ihn so weitzu begleiten, als das Dampfschiff ging, befandensich beide wohl auf dem Verdeck, wogegen ich sogleichsehr seekrank wurde. Der Conferenzrath war sehrbesorgt um mich und war sogar in der Nacht einpaar Mal unten bei mir und sagte tröstend: „Esist bald vorüber mit der schlimmen Seekrankheit".Gegen Morgen erreichten wir die Küste, und ich hattemich wieder erholt. Wir stiegen bei Warnemündean's Land und hielten uns da ein paar Stundenauf. Dort nahm er Abschied vom Professor Ursinund dem Commandeur, und als die Reihe an michkam, sagte er lächelnd: „Nun sage ich Ihnen meineninnigen Dank, Wilckens, für die gute Hülfe, die Sienur auf dem Schiffe geleistet haben." Er drücktemir darauf die Hand und küsste mich zum Abschiedemit den Worten: „Kommen Sie nun gut nach Hause,grüßen Sie Ihre Frau und führen Sie eine guteAufsicht über Alles daheim. Wünschen Sie Aufschlussüber irgend etwas, oder haben Sie etwas mir zumelden, so schreiben Sie mir." Einige Tage vor seinerAbreise ließ Thorvaldsen folgende Annonce in dieZeitungen einrücken: