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besonders schönes Schiff gerühmt wurde. Der Com-mandeur lud die ganze Gesellschaft dazu ein, nachMittag die Fregatte zu besehen und dann den Kaffeeam Bord einzunehmen. Die Einladung wurde mitgroßer Freude angenommen, und der Commandeurschickte sogleich einen Boten an den aus der Fre-gatte wachthabenden Offieier ab, um ThorvaldsensAnkunft zu melden. Ich kam eben, um vorzukragen,wann ich mich einzufinden habe, um meinen Herrnabzuholen, als die Gesellschaft im Begriff war, sich nachder Zollbude zu begeben. Als der Cvnferenzrath micherblickte, sagte er: „Sie kommen eben recht, Wilckens,nun können Sie mit dabei sein, die italienische Fre-gatte zu besehen." Als wir die Zollbude erreichten,fanden wir ein großes Boot vor mit sechs festlichgekleideten Ruderknechten bemannt: der Admiral führteselbst das Boot, und das Wetter war sehr schön.Als sich das Boot der Fregatte näherte, war jederder Besatzung all seinem Platze, und als Thvr-valdsen das Schiff erstieg, erscholl ein kräftiges,dreimaliges Hurrah von der ganzen Mannschaft. Esdauerte ziemlich lange, bevor Alles in Augenscheingenommen war auf dein ungemein schönen undwohlausgerüsteten Schiffe. Dann wurde Kaffee ser-virt, gesungen und musicirt, zuletzt wurde in ächtemitalienischem Weine auf Thorvaldsens Gesundheitgetrunken. Es war gegen zwölf Uhr, als die Gesell-schaft zum Aufbruch fertig war. Die Witterung
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