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^ hatte sich unterdessen verändert, und die See gingVA>> hoch. Der Commandeur lud deshalb die ganze Ge-ll« si-llschaft ein, am Bord zu übernachten; aber obgleichHM die Damen sehr gern das Anerbieten anzunehmenr d« geneigt waren, wollte Thorvaldsen nach Hause; erl Hisi h-agte darum den Admiral Wulfs, ob etwas dabeizu risquiren wäre, welches der Admiral mit einem«UM „Nein!" beantwortete, und Thorvaldsen trieb daheri»:« zur Abreise.
Es hatte wegen des starken Seegangs seineMilch große Schwierigkeit in's Boot hinabzukvmmen; sowohlich,8 den Damen als den Herren mussten Taue um denWch Leib gebunden werden. Da nun die Damen einMim bischen ängstlich dabei aussahen, sagte Thorvaldsenlilich- in einem heitern Tone zu ihnen: „Sie waren es ja,ch»: meine Damen, die es besonders wünschten, hier«iß: hinauszukommen, um das Schiff zu besehen, nunM «r müssen Sie sich auf den Admiral verlassen, er wirdM«!si uns schon wohlbehalten nach Hause befördern."jNR Als wir bei der Zollbude an's Land stiegen,Wich wollte die Schildwache, dass wir uns beim wacht-habenden Commandanten melden sollten; das machte^ Thorvaldsen viel Spaß. In der Esplanade gingdie Gesellschaft auseinander, und Thorvaldsen sagtebeim Abschiednchmen: „Ich hoffe, dass die Damengi» W jetzt ihren Schrecken werden überwunden haben, undzisi-lß dass sie, eben so wie ich, sich freuen, nach Hause zukommen in ihr eigenes Bett."