Mißfallen bezeugen würden. Diejenigen die wiederGott sich auflehnen; die Diebe fremder Arbeiten; dieBaumeister von Kartcngebäuden, die das regclförmigeWesen der Mathematik ohne die geringste Starke be-sitzen ; die Wiederholcr alter und bekannter Wahrhei-ten , die dieselben für etwas eignes mir Vorbeygehungihrer Quellen vortragen, alle diese Leute habenwir versprochen bekannt zu machen, und haben esgethan.
Wenn ein Mann ein fremdes Buch übersetzt undsich selbst zuschreibt, ist es nicht billig, daß man denDiebstahl anzeige; oder ist ein Pferd mehr werthals ein Buch das vieler Jahre Mühe gekostet hat?Würde unser Stillschweigen nicht einen grossem Man-gel der Liebe gegen den leidenden Theil anzeigen , alsunser Warnen gegen den Beleidiger thut?
Wenn ein Mann einen falschen Grund setzt, undhierauf ein mathematisches Gebäude aufführt, dessenganzer Werth die zehcnde Dignitat von Nichts ist, sol-len wir unangczeigt lassen, wie sehr ein solcher Manndie Welt bekriegt, da er der Jugend uMerdcm furcht-baren Kleide der Mathematik Irrthümer mitgiebt,und sie mit der versicherten Hoffnung einer tiefen Ein-sicht von sich läßt, da doch diese Einsicht nur in ein Fa,belreich sich erstreckt, ohne daß sie in die Gegenden derWahrheit jemals einen Blick gethan? Ist ein solcherMann nicht ein Falschmünzer im Reiche der Wahr-heit, der dem schlechtesten Bley den Stempel auH-
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