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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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Arächsten, und andern dem menschlichen Verderbenganz unschäzbaren Vergnügen haben. Bey einem sogefälligen obersten Richter, werden ihm andre sagen,der die eigene Gerechtigkeit für vollzählig annimmt, wirddieses alles nicht so genau genommen werden. Daßer aber den beym Moses beschriebenen Gott für hastfenswürdig und für fo fürchterlich beschreibt, daßMoses selbst sich gescheuet zu verlangen, daß man ihnlieben soll, zeigt entweder die grosse Unwissenheitdes V- in der Religion, die er verwirft, oder einensehr bössen Willen au, der wieder die erkannte Wahr-heit streitet. Die harren Ausdrücke wieder die Geistli-chen , und wieder die guten Wercke der Kirche, worinnder V. lebt, mögen, zu dem Gerichte beygetragenhaben, das über seine Schrift ergangen ist.

XVI.

Richards»» und Fieidittg.

1749- (S. -o:-)

§bir sagen nichts, als was die ganze, sonst ebennicht leicht zu gewinnende englische Nation sagt, wennwir die Clarissa für ein Meisterstück in der Abschüde-rung der Sitten, der Art zu denken und sich natür-lich, und dennoch witzig auszudrücken ansehen. Ohnedie geringste unwahrscheinliche Ebentheuer wird dieAufmerksamkeit des Lesers ganzer sieben Bände durchnicht nur erhalten, sondern beständig vermehrt. Eine