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Werk ist sonderbar, und verdienet einen aufmerksamenLeser. Am Schlüsse dieses ersten Theils giebt Hr. H.endlich deutlich zu verstehen, daß er keine Freyheit,sondern eine vollkommene Folge nothwendiger Wür-kungen glaube, daß alles von Gott herkomme, undam Ende durch eine allgemeine Versöhnung mit ihmalles Uebel gut gemacht werde, und daß er ziemlichungcneigt sey, eine unkörperliche Seele zu glauben,auch derselben Unsterblichkeit gar nicht an ein unkör-perliches Wesen gebunden zu sein glaube, und aus demBeweise der persönlichen Bewußtheit wenig mache,welches alles Hr. H. doch, wie es scheint, mit derOffmbahrung vollkommen übereinstimmig zu seyn festglaubt.
Der zweyte Theil gehört blos allein zur Sittenlehreund Gvttesgelahrthcit. Man muß sich überhaupt ver-wundern , eine so strenge Ehrerbietung für Gott unddie Tugend bey einem Materialisten anzutreffen, undman sieht daraus, daß die sichtbaren Vorzüge der Tu-gend manchmal (wie ehmals bey den epikurcischenRömern) stärker sind, als ein angenommenes Lehr-gebäude. Hr. H. verdient in diesem Theil, daß wirseinen Fußtapfcn folgen. Er fängt an kzu erweisen,daß ein Gott von Ewigkeit her seye. Unter den Eigen-schaften Gottes beweiset er zuförderst seine unermesseneGüte, diese leitet ihn zu einer Untersuchung, ob dieerschaffene Welt würklich mehr Böses als Gutes insich habe. Hr. H. überzeigt sich, daß ungeachtet des
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