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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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«ntcrmischtm Schmcrzens, des Todes, und der arr»scheinenden Unordnung dennoch Schönheit, Ordnung,Glückseligkeit und Leben den Vorzug haben. Da dieseMaterie mit der Frage vorn Ursprung des Uebels ver-knüpfet ist, so untersucht Hr. H. sie aus dem Grunde ,und zeigt, daß es vier Hauptgrundrisse von Weltenhabe geben können. Er lenkt sich zur dritten Mey-nung, in welcher ein jedes denkendes Wesen durchnähere oder kürzere Wege endlich zu einer unendlichenGlückseligkeit gelangt, und also die Bilanz (wie maqsie nennet) auf der Seite der Glückseligkeit ist. Erzeigt auch die Mittel, wodurch die unvollkommeneGlückseligkeit, mit welcher Schmerz und Ungemachverknüpfet sind, nach und nach zu einer reinen Selig,keil wird, indem die vergnügten Begriffe nach undnach die ««vergnügten übertreffen, verschlingen, undaus schmerzhaften Empfindungen selbst kleine Vergnü-gen machen. Nach dieser Erklärung ist die Welt, wieHr. H. meynt, in den Augen Gottes schon würklichgut und vollkommen, indem der Ewige auf einmaldas Zukünftige mit dem Gegenwärtigen übersieht,ünd dieses in jenem verschwindet. Hr. H. der sonstdie menschliche Seele materialisch zu machen sehr ge-neigt ist, erweiset dennoch das geistliche, und unkör-perlichc Wesen Gottes. Bey dem freyen Willen hater einen etwas harten Stand, indem er eigentlich kei-nen annimmt, und die Welt bey ihm eine pure vonGott in Bewegung gefetzte Maschine ist, folglich M