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vielen Farben , glaubt Hr.C. sind die Gränzen unbe-stimmt, und die Seele sieht keine Figur, keine Lage/keine Bewegung/ bis ihr das Gefühl zu Hülfe kömmt/als der einzige Sinn, der durch sich jelbst von denäussren Dingen urtheilet. Dieses Gefühl nun unter-scheidet die Ausdehnung, indem es an seinen und anandern Körpern Theile neben Theilen empfindet; esunterscheidet seinen LM von andern Körpern, weisdiese ihm nicht, wie fein eigener sagen / ich bins sel-ber; die Lust erweckt in der fühlenden Seele eineNcubegicrde, die die andern Sinnen nicht erweckten,sich angenehme Empfindungen zu verschaffen. Esentdeckt die Figuren der Dinge, indem es durch sichselbst das Runde vom Eckichtcn, das Lange vom Kurzen unterscheidet. Es trennt, allein unter allen Siff,nen, die Eigenschaften der andern Dinge von sich selbst,und lernt, daß die Körper ausgedehnt, hart sind u. s. f.aus welchen Eigenschaften denn die Seele den Begriffeines Körpers zusammengesetzt, abstrahirl, und dieAusdehnung erkennt. Und hier unterscheidet Hr. C-noch einmal die reinen oder im Verstände wohnendenBegriffe, von den Empfindungen. Ein intellektuellerBegriff, sagt er, ist die Erinnerung einer Empfindung,und alle Begriffe, ohne Ausnahme , entsteh« aus ge-wesenen Empfindungen. Dieser dem Malebrancheentgegcner Lehrsatz, ist vielleicht die Ursache, warumdas Buch kein Privilegium hat, und warum ein fal-scher Name auf dem Titel steht. Zu den Vortheilenv. Hackers Cageb. Tb. I. I