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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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hat- Falsch ists, und wider die Akten, wellst mansagt, zu Bern und Genf haben die Katholiken keineFreyheit gehabt, in den bekannten Disputgtioncn dieSätze ihrer Kirche zu verfechten. Die Verfolgung derKönigin Maria , und die Scheiterhaufen in Smirhsicld,werden gleichfalls gerechtfertigt, und ihr unendlichmehrere Katholiken entgegengesetzt, hie ElMeth Mehinrichten lassen. Auch chr Einziger ist zu viel.; hiewenigen, die durch Urtheil und Recht unter dk'eftrgrossen Königin hingerichtet worden, waren zusaM-menverschworne Feinde des Staates; und die Köni-gin von Schottland war stufenweise genugsam ge-warnet worden, von ihren Bemühungen wider dieKönigin abzustehen, ohns daß sie jemals aufgehörthätte, in Verschwörungen gegen sie Theil zu nehmen.Die Ehen der protestantischen Geistlichen werden ih-nen auf eine lächerliche Weise eben so bitter vorgerückt,als wenn es Hurereyen wären, da sie doch so offen-bar Gotteswort, und die ersten KirchenversamM-lungen für sich haben. Der Unbekannte führt denbekannten Verläumder Sander als einen annehmlichenZeugen an. Daß der Pabst, oder vielmehr die väbst-liche Verfassung, der Antichrist sey, haben viele,auch Katholiken geglaubt, die Protestanten aber nie-mals zu einem Glaubensartikel gemacht. Wir seht«mit Unwillen die Inquisition aus dem unzuverläßi-gen Vayrac vertheidigen, den Grausamkeiten der Spa-nier zu Hartem und in den Niederlanden das Wortv. Hallers Tageb. Th. I. S '