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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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Welten sich bey den Barden, die ei» eigenes Amtbey den Grossen von Schottland ausmachten» LangeKlaubte Hrn. Btacphersbn selber nicht, daß diesemündlich oder schriftlich erhaltenen Gedichte sich über-setzen liessen. Er unternahm aber selbst eine Reisein die Hochländer, und in die westlichen Inseln, undfand noch eine beträchtliche Nachlese von Werken desOssians. Wir wollen von der Dichtkunst dieses" Hel-den nicht wiederholen, was wir oben S. 26;. ange-merkt haben, aber von den Sitten der damaligenSchotten wollen wir einen kurzen Auszug mittheilen,wie sie von diesem Dichter beschrieben werden. Sielebten zerstreut, Fingal wird oft ein König der Wüstegenannt, sein Volk aber wird von hundert Strömenzusammengerufen, und dessen Nahrung kam von derJagd ; welches allemal eine sehr schlechte Bevölke-rung anzeigt. Sie hatten Pferde; man gedenkt aberkeiner Schaafe, und ein einzigmal eines Ochsen. VomPfluge ist nichts zu gedenken. Die Großen hattenSchlösser, und in denselben grosse Säle, wo mansich beym Feuer versammelte, aus Muscheln trank,und von den Barden die Thaten der Helden in derHarfe besingen hörte. Wir finden nichts vorn Tanze,Sonst war die Jagd und der Krieg der Männer Ge»fchäste. Sie kannten die Waffen, Harnische, Schwerd-ter und Speere- Ihre Kriege entstunden wegen ent-führter Schönen, auch oft aus blosser Begierde sicheinen Namen zu machen, selten aber zur Bezwingung». Halters Tageb. Tß. I. T