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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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ftemder Länder. Swaran foderte vorn Cuchukin zurErkaufung des Friedens seine Frau, seinen Hundand ein Stück Landes. Sie glaubten ihre Ehre seyblos auf den kriegerische» Ruhm eingeschränkt, fürch-teten sich vor dem Tode, wenn er sie eher überfallenwollte , als sie sich durch Heldenthaten berühmt ge-macht hatten, und hosten nach dem Tode eine ArtGlückstligkeit von den Liedern der Barden. Tuestdachten sie auf den Wolken anzuhören, auf denensie herumfahren, zuweilen den Lebenden erscheinen,und auch wohl Stürme erregen sollten. Ihr Helden-muth gieng aufs alleräußerste; einer, zwey oder drey,widerstunden ganzen Heeren, oder wagten sich in dieHallen ihrer Feinde, und starben gerne, wenn siedabey Ruhm erwerben konnten. Lamor tödtete sei-nen Sohn, weil ihn Fingest von feinem Heere vcr,jagt hatte. Die Helden waren gegen ihre Feinde sehrgroßmüthig, weinten ohne Scheu, trösteten sie inihrem Unglücke, und ersparten ihnen selbst die Be-schämung; doch gab es auch schon damals Ungerechteund Mörder. Schwarze Haare und blaue Augenhielt man für schön, rothe Haare aber waren ver-haßt. Das Frauenzimmer wohmr von den Männernabgesondert, gieng aber auch auf die Jagd mit; die.Liebe hatte sehr viele Macht auf diese Halbwilden,sie war zärtlich, und sehr oft starb die Schöne beydem Grabe ihres Geliebten. Sie kannten die Ehe,«ich hakten nur eine Frau , zuweilen aber ließ sich